Ein Besuch in der Mosterei

Jedes Jahr fahren wir mit Menschen mit Unterstützungsbedarf von Garten zu Garten, um Äpfel von uns gespendeten Hochstammbäumen zu ernten. Und dann wird #SaftWithAMission draus gemacht. Aber wo? Diese Woche war ich bei der Mosterei Kobelt im St. Gallischen Marbach zu Besuch und habe es mir angesehen. Komm mit auf die Reise ins Rheintal und lies von meinen Eindrücken aus der Mosterei!

Als ich am Dienstagmorgen in Marbach aus dem Bus aussteige, streicht mir ein kühler Wind übers Gesicht. Der Frühnebel hat sich langsam verzogen, ich atme frische Winterluft und Sonnenstrahlen ein. Gleich über der Strasse befindet sich die Mosterei Kobelt. Ich werde herzlich von Geoffrey Kobelt begrüsst und kriege gleich als Erstes eine Führung durch den Betrieb.

Zurzeit werden GARTENGOLD-Säfte abgefüllt und etikettiert.
«Hier werden die Flaschen mit Saft gefüllt, dann kommt der Kronenverschluss drauf. Danach werden sie in einem Tunnel während circa einer Stunde pasteurisiert. Schliesslich werden sie beidseitig etikettiert», erklärt Geoffrey und ich schaue fasziniert zu, wie die Fläschchen unter aufmerksamer Beobachtung der Mitarbeiter endlos dahinfahren und am Schluss in Harasse abgepackt werden. Ruedi Kobelt, der Geschäftsführer, kommt mit einem Tablett in die Produktion und bringt seinen Mitarbeitenden Kaffee.

Währenddessen erzählt mir Geoffrey etwas über die Hintergründe des Unternehmens. Die Kobelts mosten seit 1906 in Marbach, im Rekordjahr 2018 verarbeiteten sie 2028 Tonnen Obst. Auf ihrer Webseite steht dennoch, sie seien die «kleinste Mosterei der Schweiz».
«Das sagt mein Vater immer», grinst Geoffrey, «ich sage, wir sind die drittgrösste. Nach den beiden grossen, bekannten Mostereien kommt eine ganze Weile niemand mehr und dann wir. Es gibt aber nach uns kaum Betriebe, die gewerblich und über das ganze Jahr mosten. Viele Bauern machen das im Herbst nebenbei.»
Die drittgrösste und gleichzeitig kleinste Mosterei der Schweiz also. Man merkt ihr das irgendwie an. Ihre Abläufe sind automatisiert, ihre Produkte hochqualitativ und dennoch spürt man die Familientradition und eine gewisse Einfachheit.

In der Mosterei Kobelt entsteht ziemlich alles, was man aus Obst Trinkbares rausholen kann. Bei all der spannenden Arbeit habe ich mich natürlich gefragt, ob die Herstellung von GARTENGOLD-Saft, der ausser gemosteten Äpfeln nichts braucht, nicht langweilig ist. «Das ist im Herbst unser Kerngeschäft! Das können wir nicht langweilig finden!», lacht Geoffrey, «GARTENGOLD herzustellen ist alles andere als langweilig, aber das liegt wohl vor allem an der Geschichte, die dahintersteckt. Es ist schön, durch die Zusammenarbeit mit GARTENGOLD im Kontakt zu sein mit verschiedenen Menschen.»

GARTENGOLD liefert den Kobelts jeden Herbst mehrere Male tonnenweise bunt durchmischte Äpfel aus Ostschweizer Privatgärten. Und jedes Mal kommt dabei ein hervorragender Saft heraus, der zwar immer etwas anders, aber auch immer grossartig schmeckt. Wie geht das? Geoffrey erklärt: «Das Geheimnis liegt in der Mischung. Wir mosten jeweils die GARTENGOLD-Äpfel separat nach ihrer Anlieferung. Vor der Abfüllung mischen wir aus den einzelnen Abfüllungen den Saft zusammen So ist in jeder Abfüllung eine ganze Herbstmischung drin, die nicht zu süss und nicht zu sauer ist.»

Ach so ist das. Dass unser Saft mit Mission nicht nur sinn- sondern auch sehr geschmacksvoll ist, haben wir also eindeutig den Kobelts zu verdanken.
Ich verlasse das Rheintaler Dörfchen, von der Sonne erwärmt und beeindruckt von der Leidenschaft und dem Know-How der Mitarbeitenden des kleinen grossen Familienbetriebs.

Schön, warst du auf der Reise dabei. Ich habe jetzt Lust auf feinen Apfelsaft. Du auch?

#SaftWithAMission bestellen