vegan

Vor einigen Monaten habe ich eine Veganerin kennengelernt. In der heutigen Zeit keine Seltenheit mehr. Spektakulär ist eher die Tatsache, dass sie kein Instagram-Profil besitzt. Wenn sie also nicht Veganerin ist, um die Hashtags #veganfood #plantpower und #veganforlife rege zu benutzen und damit ihren Followern zu zeigen, wie verantwortungsbewusst sie mit unserer Erde umgeht, muss sie’s ja tatsächlich ernst meinen. Total neu für mich. Zudem hat sie sich schon vegan ernährt, als das Hashtagzeichen noch «Gartehag» genannt wurde und «Foodporn» noch niemandem ein Begriff war.

Dass Veganismus jetzt so im Trend ist, muss sich für sie also etwa so anfühlen, wie wenn man einen Hit schon rauf- und runtergehört hat, bevor er in allen Radios gespielt wird, oder wenn man noch in Australien war, bevor das jeder zweite nach der Matura machte. Wenn’s erst mal jeder macht, ist es plötzlich nicht mehr so cool. So ist es nun mal mit Trends. Nach der kurzen Zeit ihrer Neu- und Beliebtheit kriegen sie den Mainstream-Stempel und erholen sich erst wieder von ihrem Stigma, wenn man sie aus der Retro-Schublade ziehen kann.

Und jetzt muss sich, nur um mit dem Trend zu gehen, auch noch ein Apfelsaft den «Vegan»-Stempel aufdrücken? Was kommt als Nächstes? Extra vegane Rüebli?

Ok, übertreiben wollen wir es ja nicht. Aber tatsächlich ist es so, dass tierische Produkte hinter mehr Lebensmitteln versteckt sind als wir denken. In Brot, Bier und Bananen beispielweise. Und ja, auch die meisten Fruchtsäfte sind nicht so harmlos wie sie aussehen.

Um vom trüben Saft zum klaren Saft zu gelangen, muss man diesen nämlich schönen. Und dies wird in den meisten Fällen mithilfe von Schweinegelatine gemacht. Da diese im Enderzeugnis nicht mehr enthalten ist, muss man auf der Packung auch nicht deklarieren, dass der Saft nicht tierproduktfrei hergestellt wird.

Nun könnte man meinen, man könnte einfach naturtrüben Saft kaufen und man wäre fein raus. Aber auch dieser wird vom Verschönen nicht verschont. Oft wird nämlich der Saft zuerst geklärt und danach wieder mit den Klärungsrückständen vermischt. Und das aus rein ästhetischen Gründen: Die Rückstände setzen sich weniger ab als das ursprüngliche Fruchtfleisch und sorgen deshalb für einen schöneren trüben Apfelsaft. Sei das also geklärt. Aber wieso erzähle ich euch das?

Wir bei GARTENGOLD verzichten bewusst auf Gelatine und andere tierische Produkte im Herstellungsprozess. Während unser Cider (übrigens mein Geheimtipp, falls du den noch nicht probiert hast) ausschliesslich mithilfe von Erbsenprotein geklärt wird, bleiben der Apfelsaft und die Schorle natürlich trüb. Und das ganz ohne Umwege. Ob nun mit Satz oder ohne, bei uns kommt es auf die inneren Werte an und mit denen können wir zweifelsfrei punkten. Du kannst dir sicher sein: In einem Schluck GARTENGOLD-Saft steckt nichts anderes als Äpfel, Menschlichkeit, Nachhaltigkeit und eine ganze Menge zweiter Chancen.

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