Biodiversität bringt Abwechslung ins Glas

Hochstammbäume prägen nicht nur unsere Landschaft, an ihnen wachsen auch ganz besondere Schätze: Alte und seltene Apfelsorten, die einen Teil der einstigen Sortenvielfalt bis heute bewahren. Mit unserem einzigartigen Apfelsaft und unserer Apfelschorle tragen wir einen kleinen, aber konkreten Beitrag zum Erhalt dieser Vielfalt bei.

Wer im April/Mai durch Schweizer Landschaften spaziert, wird verzaubert: Überall blühen die Apfelbäume in voller Pracht! Besonders eindrücklich wirken die Hochstämme mit ihren grossen Rundkronen. Vor allem die alten, selten gewordenen Exemplare dieser Hochstammbäume stehen für Biodiversität/Artenvielfalt. An ihnen reifen bis zum Herbst heute noch seltene Apfelsorten, die schon fast vergessen sind.

Doch wie sehen die Blüten verschiedener Sorten aus? Nicht ganz so unterschiedlich, wie man anhand der sich in Farbe, Form und Geschmack doch sehr stark unterscheidenden Früchte vermuten könnte.

Aus jeder Blüte oben reift in den nächsten Wochen einer der folgenden 9 Äpfel. Die Reihenfolge stimmt nicht überein.

Raten Sie, welche Frucht zu welcher Blüte passt. Auf unserer Facebook-Seite werden wir das kleine Rätsel in den nächsten drei Wochen fortlaufend auflösen. Folgen Sie uns, um nichts zu verpassen.


Die Fotos wurden uns freundlicherweise von ProSpecieRara zur Verfügung gestellt. Die Stiftung setzt sich in der Schweiz erfolgreich für den Erhalt seltener Pflanzensorten und Nutztierrassen ein.


Rückgang der Biodiversität

Wussten Sie, dass bei Hochstamm-Apfelbäumen die ersten Äste ab einer Höhe von ca. 160 Zentimetern beginnen? Das ermöglicht die doppelte Flächennutzung von Obst mit anderen Kulturen, z.B. Wiese/Heu.

Es erschwert aber auch die Ernte. In der heutigen Massenproduktion setzt man daher vor allem auf Niederstämme, mit denen heute hauptsächlich nur etwa 10 verschiedene Apfelsorten angebaut werden. Doch die Vielfalt war ursprünglich viel grösser! In den letzten 120 Jahren ist in der Schweiz über ein Drittel aller Obstsorten verloren gegangen.

Alte Schätze auf Hochstamm

Heute gibt es wohl noch etwa 1’300 verschiedene Apfelsorten, wovon aber viele nur noch auf einigen wenigen Hochstammbäumen wachsen. Sie tragen so ausgefallene Namen wie Winterzitrone, Gelber Bellefleur oder Eierlederapfel. Der Bestand an alten Hochstammbaumsorten ist dramatisch zurückgegangen: 1950 zählte man in der Schweiz über 6 Millionen Apfel-Hochstammbäume, heute sind es ca. 1.2 Millionen. In letzter Zeit werden wohl subventionsgetrieben wieder Hochstammbäume „in Reih und Glied“ angepflanzt, oft handelt es sich jedoch wieder um Monokulturen.

Oft sind diese alten, stolzen Zeitzeugen nur vereinzelt zu finden, zum Beispiel in privaten Gärten oder Obstsortensammlungen. Sie werden nicht mehr gewerblich angebaut und brauchen deshalb einen besonderen Schutz. Umso schöner, dass das Bewusstsein und die Wertschätzung für die Hochstamm-Kultur wieder wächst und auch GARTENGOLD einen kleinen Beitrag zum Erhalt dieser Vielfalt leisten kann.

Wie hilft nun GARTENGOLD die Biodiversität zu erhalten?

Die Äpfel von Hochstammbäumen, die in privaten Gärten wachsen, werden oft nicht mehr geerntet. Es fehlt die Kraft oder die Zeit dazu. Hier kommt GARTENGOLD ins Spiel: Unsere CEOs (Chief Ernte Officers, Menschen mit Behinderung) ernten diese Äpfel mit Engagement und entlasten damit die Baumbesitzer. So retten wir manche Früchte vor dem Kompost und ab und zu einen Hochstamm-Apfelbaum vor der Motorsäge.

Davon haben alle etwas: Unsere Baumpsender haben weiterhin Freude an ihrem alten Baum, wir von GARTENGOLD können die Äpfel verarbeiten – und Sie geniessen einen einzigartigen, immer wieder ein wenig anderen Unikat-Apfelsaft, in dem ein ganzes Stück Schweizer Kultur steckt.

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